Artikelverzeichnis

Was ist ein Artikelverzeichnis?

Unter einem Artikelverzeichnis versteht man eine Webseite, bei der es in der Regel darum geht, redaktionelle Artikel und Inhalte zu verzeichnen. Gemäß der Artikelverzeichnis Definition zählen auch Webkataloge in diese Sparte. In den meisten Fällen werden die Inhalte und Artikel darüber hinaus in Kategorien sortiert, was bei der Suche nach bestimmten Artikeln helfen kann.

Ein Artikelverzeichnis ist im Kontext des Internets eine Webseite, bei der es sich um eine Sammlung von Artikeln und Inhalten handelt. Hier können User ihre Artikel und Inhalte in Textform oder auch als Webformular einfügen. Dazu gibt es im Internet eine Reihe verschiedener Anbieter. Es gibt sowohl kostenlose Anbieter für Artikelverzeichnisse, als auch kostenpflichtige Anbieter für diese Dienstleistung. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung finden die Artikelverzeichnisse ebenfalls Verwendung. Seit einiger Zeit werden diese nämlich für den Linkaufbau genutzt.

Ursprung der Artikelverzeichnisse

Das Internet, das seine Anfänge 1989 als Projekt des CERN hatte, entwickelte sich gegen Ende der 1990er Jahre, im Zuge des Web 2.0, immer stärker in Richtung privater Nutzung. Immer mehr User erstellten durch die Neuerungen, die das Web 2.0 mit sich brachte, eigenen Content. Allerdings wurde es für die privaten User so zunehmend schwerer, relevante Informationen zu den gesuchten Sachthemen zu finden. Die Suchmaschinen und die Websuche, waren im Vergleich zu heutigen Suchmaschinen wesentlich weniger effizient und so fehlte es an themenrelevanten Ergebnissen.

Es mussten Lösungen her, denn relevante Suchtreffer mit damaligen Suchmaschinen zu erlangen war nicht einfach. Das Informationsbedürfnis der User stieg, doch die Suchmaschinen konnten sich nicht im gleichen Maße steigern. Um die Lücke zu schließen und den herkömmlichen Suchmaschinen zuvorzukommen, entwickelte man die Artikelverzeichnisse. Diese etablierten sich sehr schnell und konnten Fragen im Rahmen eines beinahe unbegrenzten Themengebiets recht schnell und zuverlässig beantworten.

In den frühen Anfängen der Artikelverzeichnisse konnten diese sich mit den Beiträgen sehr schnell ein sehr gutes Ranking in den SERP der Suchmaschinen verdienen. Das lag vor allem an der fehlenden Konkurrenz und den nur wenigen existenten Artikelverzeichnissen. Werbekunden wurden zeitgleich ebenfalls aufmerksam auf die aufstrebenden Artikelverzeichnisse. Einige witterten ein lukratives Geschäft, das sich in kurzer Zeit amortisierte. Betreiber solcher Artikelverzeichnisse verdienten sich damit ein goldenes Näschen.

Mit der Weiterentwicklung der Suchmaschinen und ihrer Algorithmen zur Platzierung der Webseiten, wurden die Artikelverzeichnisse nochmals interessant. Diesmal für SEOs, die Artikel mit wirksamen Backlinks auf Artikelverzeichnisse stellen konnten. Auf diese Weise können Webseiten extern optimiert werden. Seit dem Penguin Update von Google ist die Bedeutung von Artikelverzeichnissen für den Linkaufbau aber gegen Null gegangen. Im Zuge der Eindämmung von Webspam ergriff Google diese Maßnahme 2012. Über das Penguin Update 4.0 wird momentan spekuliert.

Wie funktionieren Artikelverzeichnisse?

Artikelverzeichnisse sammeln Beiträge, Artikel und Inhalte zu den verschiedensten Themen. Neben herkömmlichen Artikelverzeichnissen gibt es auch Spezialverzeichnisse, die sich auf ein spezifisches und festgelegtes Thema konzentrieren. Das kann thematisch im Bereich Gesundheit, Finanzen, Musik und vielen mehr liegen. In der Regel sind die Verzeichnisse aber offen für alle möglichen Themenbereiche.

Je nach Richtlinien der Verzeichnisse können Artikel und Inhalte ab einer bestimmen Wort- oder Zeichenanzahl von Usern eingestellt werden. Diese Artikel werden dann meist noch durch ein Redaktions- oder Administrationsteam begutachtet, überprüft und dann veröffentlicht. So versuchen die Betreiber einen Missbrauch oder strafbaren Inhalt zu unterbinden.

Es entsteht hier meist eine Win-win-Situation, denn während das Einstellen der Artikel meist kostenlos ist, erhalten die Betreiber des Artikelverzeichnisses kostenlosen Content. Das wird für die User meist noch mit Backlinks entlohnt. Der Content, denn die Betreiber erhalten, wird meist noch anderweitig verwendet. So wird um die Artikel meist Werbung platziert, mit denen im besten Fall Geld verdient werden kann. So können meist die Serverkosten abgedeckt werden und nicht selten auch Gewinne gemacht werden.

Beispiel

Das Internet ist voller Artikelverzeichnisse mit einem großen Spektrum an Inhalten. So haben viele Gesundheits- und Medizinportale ein solches Verzeichnis, bei dem aber auf eine sehr hohe Qualität geachtet wird. Jeder Nutzer kann so, unter Einhaltung der Bedingungen, seine Artikel veröffentlichen, seien es Fachartikel, Studien oder Erfahrungsberichte. Viele der Artikelverzeichnisse sind auch Enzyklopädien, von denen Wikipedia wohl die bekannteste ist. Hier finden sich fundierte und fachliche Artikel, die meist sehr ausführlich sind und von jedem sinnvoll ergänzt werden können. Hierbei gibt es unterschiedliche Kontrollstrukturen, um die Qualität der Artikel aufrechtzuerhalten. In vielen Fällen werden diese Artikel sogar von Google bevorzugt, diese nennen sich dann In-depth-articles.

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