So umgehst du die Sandbox (2019)

Was ist die Sandbox?

Webseitenbetreiber, die sich ernsthaft um den Erfolg ihrer Webseite kümmern, stoßen immer wieder auf den Begriff der Sandbox (englisch: Sandkasten). Nicht alle Webseitenbesitzer können mit diesem Begriff etwas anfangen bzw. halten ihn für eher unwichtig und vernachlässigen die Auseinandersetzung mit diesem Phänomen. Dabei ist der Sandbox-Effekt für das Ziel, ein hohes Maß an Traffic zu generieren, von hoher Bedeutung, weswegen es sich lohnt, den Begriff der Sandbox genauer auseinanderzunehmen und die geeigneten Strategien für eine Überwindung des Sandbox-Effekts zu entwickeln.

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Auswirkungen des Sandbox-Effektes

Ein Problem, die Bedeutung des Sandbox-Effektes zu ermitteln, ist für Seitenbetreiber die Tatsache, dass die Sandbox in den Wissenschaften bereits ein anerkannter terminus technicus ist und für Experimente in einem geschlossenen Raum – der Sandbox – steht. Im Sprachgebrauch von SEO meint Sandbox allerdings einen Google-Filter zur Ausbremsung neuer Seiten, die ein unnatürlich starkes Wachstum an Backlinks aufweisen. Sofern die Seiten die Bedingungen für den Sandbox-Filter erfüllen, kommen diese Auftritte in eine Art Sandbox und damit in Quarantäne.

Zwar handelt es sich bei der Sandbox nicht um eine Strafe, die Auswirkungen ähneln aber denen eines mittelschweren Penaltys. Befinden sich neue Seiten in einer Sandbox, ist das Wachstum unterbrochen. Gelegentliche kleinere Wachstumsphasen wechseln sich ab mit scheinbar unerklärlichen Einbrüchen. Die Tendenz der Trafficentwicklung zeigt nicht nach oben, sondern nimmt einen zufälligen Verlauf ein. Google selbst bestreitet zwar einen Sandboxfilter. Für SEO-Experten ist dessen Existenz aber ein offenes Geheimnis, dessen Beginn sie mit einem Google-Update im Jahre 2004 datieren.

Aus der Sandbox kommen

In einer Sandbox zu stecken, kann die Entwicklung neuer Seiten um Monate verzögern. Webseitenbetreiber möchten deshalb aus dieser Falle schnellstmöglich herauskommen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte sich zunächst deutlich gemacht werden, dass die Sandbox-Filter für einen Beobachterstatus stehen. Google versucht zu erkennen, ob es sich um eine vertrauenswürdige Seite handelt, die innerhalb der Suchanfragen einen Mehrwert für die Benutzer generiert oder um eine Seite, die eher mit Black-Hat-Methoden Aufmerksamkeit auf sich zieht. Google kann die eigene Seite somit noch nicht richtig einordnen. Die Suchmaschine wünscht sich vom Besitzer deswegen Trust-Signale.

Trust-Signale an Google senden

Für Google sind reine Verkaufsseiten ohne Mehrwert Seiten ohne Inhalte, aber mit einem unnatürlich starken Wachstum an Links. Das wirkt natürlich verdächtig, denn wo kein Inhalt ist, interessiert sich im Normalfall kein Benutzer für eine solche Seite. Erhält also eine neue Internetpräsenz mit nur wenig relevanten Inhalten auf einmal Schübe von Links von verschiedenen Seiten, ist dies für Google ein ernsthaftes Warnsignal, dass da etwas faul sein muss. Wichtige Trustsignale an Google sind stattdessen gute Inhalte sowie starker Traffic, da ein starker Besucherstrom auf einer Webseite die Wahrscheinlichkeit von Backlinks deutlich erhöht. Erst wenn die Seite über gute Inhalte und ein hohes Besucheraufkommen verfügt, kann sich intensiv um das Linkbuilding gekümmert werden, das Google nicht mehr misstrauisch werden lässt, sondern sogar erwartet.

Die Bedeutung der sozialen Medien für das Wachstum

Im Bereich des Linkaufbaus werden die sozialen Medien für Google immer wichtiger. Die Präsenz der eigenen Seite auf Facebook, Youtube, Twitter und Co. wird von Google anhand mehrerer Parameter wie die Verweildauer auf der Seite, die Anzahl an Klicks, Kommentaren und geteilte Inhalte ausgewertet. Dewegen kann gern ein Hype rund um die eigene Seite entfacht werden, denn nur wer laut ist, wird gehört. Ist die Webpräsenz in den sozialen Medien fest verankert und immer wieder Gegenstand interessierter Diskussionen, ist der Internetauftritt für Google vertrauenswürdig sowie wertvoll und hat aus Sicht von Google das Potential, attraktiven und hochwertigen Content zu liefern und den Erwartungen der Benutzer von Google gerecht zu werden. Sobald dies geschehen ist, erfüllt die eigene Seite nicht mehr die Bedingungen für den Sandbox-Filter. Sie ist aus dem Korsett befreit und kann sich nun ungebremst entwickeln. Die Tendenz zeigt endlich steil nach oben.

Werbung ist besser als ihr Ruf

Werbung ist für SEO besser als ihr Ruf, denn auch Google ist als gewinnorientiertes Unternehmen an bezahlter Werbung interessiert und würde sich bei einer Bestrafung ins eigene Bein schneiden. Werbung ist also nicht per se schlecht, sondern Google unterteilt Werbung wie andere SEO-Maßnahmen auch in gute und schlechte Methoden. Deswegen bietet Google Seitenbetreibern die Möglichkeit, mittels Google-Ads auf hervorgehobenen Positionen zu erscheinen. Der Effekt für eine größere Sichtbarkeit ist enorm. Insofern rentiert sich eine solche Werbung für Seitenbetreiber mit guten Inhalten. Für den Anfang wäre bezahlte Werbung in der Größenordnung von fünf Euro täglich für einen Monat eine Option, sich mit den Effekten von Ads vertraut zu machen. Eine andere Möglichkeit sind gekaufte Nofollow-Presselinks. Dabei handelt es sich um eine Kategorie, die Google selbst eingeführt hat, um Webseitenbetreiber mit gewerblichem Interesse zu unterstützen. Auch diese Option verspricht nachhaltige SEO-Effekte, während man gleichermaßen ruhig schlafen kann, da man durch das Setzen von Nofollow Google gegenüber das Marketing offen kommuniziert, während Google selbst diese Bestätigung unterstützt und sich auch von bezahlten Presseartikeln hochwertigen Content verspricht.

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